Das Schulprogramm der Oberschule Müncheberg

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Inhalt:

1. Präambel
2. Bedingungen der Arbeit an der Oberschule Müncheberg
3. Unsere Oberschule Müncheberg - eine Ganztagsschule
        1. Leitsatz: Wir vermitteln auf der Grundlage einheitlicher Normen  ...
        2. Leitsatz:
Wir schaffen eine Schulatmosphäre, die ...
        3. Leitsatz: Wir unterstützen unsere Schüler bei ...
        4. Leitsatz: Wir organisieren einen stabilen und ...

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1. Präambel

Es besteht Einigkeit darüber, dass unsere Schule mit der Änderung der Schulform von einer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe zur Oberschule ein neues Schulprogramm benötigt. Dieses orientiert sich an den neuen Gegebenheiten, wird aber auch Bewährtes beibehalten.

Die Arbeit aller an unserer Schule beteiligten ist auf die speziellen Bedürfnisse der SchülerInnen ausgerichtet. Im Mittelpunkt steht dabei die Vorbereitung auf das Berufsleben durch praxisrelevante bzw. praxisnahe Inhalte, Berufsorientierung und Berufsvorbereitung.

Viele Mädchen und Jungen sind durch die soziale Situation, in der sich ihre Familien befinden, mit Problemen belastet. Der Stärkung der Rolle der Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder kommt deshalb große Bedeutung zu.  Intensive Elternarbeit ist daher Bestandteil der Arbeit aller Lehrkräfte. Die Schulsozialarbeiterin ist an diesem Prozess intensiv beteiligt.

Unsere Zielstellung ist die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen sowie inhaltsbezogene- und prozessbezogene Kompetenzen.

Unser Schulprogramm ist ein Arbeitsinstrument zur weiteren Entwicklung der Oberschule Müncheberg.

 

  

2. Die Bedingungen der Arbeit an der Oberschule Müncheberg

Die Oberschule Müncheberg ist eine Schule in Trägerschaft der Stadt Müncheberg und liegt 50 km östlich von Berlin. Die Schule wird von SchülerInnen aus insgesamt 38 Orten besucht.

Das Schulgebäude wurde aus einem in den 70iger Jahren entstandenem Armeeobjekt nach 1990 schrittweise den Bedürfnissen einer modernen Schule angepasst. Die Größe des Schulgebäudes und die damit verbundenen Möglichkeiten verhelfen zu einer freundlichen und ruhigen Atmosphäre. Wir arbeiten nach dem Fachunterrichtsraumprinzip, weil alle entsprechenden Fachunterrichtsräume in guter Ausstattung vorhanden sind. Ergänzt wird das Gebäude durch eine für den Schulsport und Sportarbeitsgemeinschaften genutzte Mehrzweckhalle und eine große Sportaußenanlage.

Die Oberschule Müncheberg ist eine Ganztagsschule in voll gebundener Form. Gegenwärtig unterrichten wir zweizügig von der Klassenstufe 7 bis 10. In allen Klassen arbeiten die 17 Lehrkräfte der Schule integrativ. Große Unterstützung bei der Gestaltung  des schulischen Lebens erhalten die SchülerInnen, Lehrkräfte und Eltern durch die Schulsozialarbeiterin.

 

3. Unsere Oberschule Müncheberg – eine Ganztagsschule

Wir sind eine Schule, die ihre Schwerpunkte sowohl in der Entwicklung von Selbstständigkeit und Eigenverantwortung, als auch in der Berufsorientierung sieht

Unsere Leitsätze

  • Wir vermitteln auf der Grundlage einheitlicher Normen und der Anwendung vielfältiger Methoden Wissen und fördern die individuellen Fähig- und Fertigkeiten der Schüler.
  • Wir schaffen eine Schulatmosphäre, die von gegenseitiger Achtung und Vertrauen geprägt ist.
  1. Wir unterstützen unsere Schüler bei der Lebensgestaltung, Berufsorientierung und Freizeit durch die Zusammenarbeit von Schülern, Eltern, Lehrern und Kooperationspartnern.
  2. Wir organisieren einen stabilen und für alle nachvollziehbaren Schulalltag.

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  1. Wir vermitteln auf der Grundlage einheitlicher Normen und der Anwendung vielfältiger Methoden Wissen und fördern die individuellen Fähig- und Fertigkeiten der Schüler.
Leitziel Maßnahmen Verantwortlicher Indikatoren Evaluation
1. Wir fördern im Rahmen der integrativen Schulform unsere Schüler Didaktisch-methodische Abstimmung des Unterrichts auf die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Schüler   differenzierte Aufgabenstellung, Kurseinteilung

laufend

Erwerb von ...        
a)      Fach- und Methoden-kompetenz ▪ Fortschreiben der schulinternen Rahmenlehrpläne          Fachkonferenzleiter          Vorlage der Rahmenlehrpläne          Überprüfung der Rahmenlehrpläne zu Schuljahresbeginn
         Unterstützung und Förderung der Schüler im Lernprozess          alle Fachlehrer

         Vergleichsarbeiten

         Klassenarbeiten

         Prüfungsergebnisse

         laufend durch Schulleitung und Fachkonferenzen
         Überprüfung der Rahmenlehrpläne auf Möglichkeiten für fächerübergreifendes Lernen          alle Fachkonferenzen          Partiturübersicht

         Ende Schuljahr 2012/13

JG 7/8

b) sozialer Kompetenz          wechselnde soziale Lernformen (Partner-, Gruppenarbeit)          alle Fachlehrer          Arbeits- und Sozialverhalten          gegenseitige Unterrichts-hospitationen

c) Selbstkompetenz

         konsequenter schülerbezogener Unterricht          alle Fachlehrer

         Lehrer-, Schülergespräche

         Elterngespräche

         Fragebogenaktion in jedem Schuljahr
         regelmäßige Informationsgespräche zwischen allen an Schule Beteiligten          alle          Gesprächsprotokolle          laufend
d)  Medienkompetenz

         Umgang mit Texten

         didaktisch sinnvoller Einsatz moderner Medien in allen Fächern und Jahrgangsstufen

         alle Fachlehrer          Medienkonzept           jährlich
2.   Wir achten konsequent auf die Einhaltung und Durchsetzung der Hausordnung          Belehrung über die Hausordnung          Schulleitung, Klassenlehrer          Einhaltung der Hausordnung          regelmäßig
         konsequente Durchsetzung der Hausordnung          alle an der Schule Beteiligten          keine Regelverstöße          regelmäßig
         Informationen an die Eltern über die Hausordnung und die Sanktionen (Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen) bei Nichteinhaltung          Klassenlehrer          Protokoll der Elternversammlung          jährlich

 

2. Wir schaffen eine Schulatmosphäre, die von gegenseitiger Achtung und Vertrauen geprägt ist.

Leitziel Maßnahmen Verantwortlicher Indikatoren Evaluation
1. Wir nehmen uns als Teil der Gruppe wahr, lernen rücksichtsvoll und höflich miteinander umzugehen und gestalten eine ermutigende Lernatmosphäre

Wir pflegen einen offenen, vertrauensvollen und kollegialen Umgang.

Wir lernen unsere Mitschüler kennen und fördern die Klassengemeinschaft

          alle Lehrer

          Schulsozialarbeiterin

          gutes Klassenklima und Arbeitsklima unter den Kollegen

          gemeinsame Klassen-regeln werden im Klassenverband regelmäßig ausgewertet

          regelmäßige Eltern- Lehrer Gespräche

          Schüler- Lehrer- Feedback

          Fragebogen zum Klassenklima und zum Klima im Kollegium

          Fragebogen in den Klassen 7 – 9

Zeitraum: März/ April

          Kennenlerntage Stufe 7

          Ich und meine Klasse

          Aufstellen von Klassen-regeln

T:erste Schulwoche
          jährliche Überprüfung zu Schuljahresbeginn

2. Wir fördern das Selbstvertrauen und stärken die Fähigkeit zur Kommunikation

= Wir sind eine Schule, die das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten stärkt.

          Schüler erkunden durch Partner- und Gruppenübungen sowie Rollenspielen, was Selbstvertrauen ist und warum es für sie wichtig ist.

          alle Lehrer

          gutes Klassenklima

          es gibt keine Außenseiter

          Schüler- Eltern- Lehrer- Feedback

          regelmäßige Klassenkonferenz

3. Wir halten die Regeln des Zusammenlebens ein und jeder fühlt sich für eine gute Klassen- und Schulgemeinschaft verantwortlich.           durch soziale Lernformen wollen wir Gefühle verstehen und angemessen mit ihnen umgehen

          LER- Lehrer

          Klassenlehrer

          Schulsozialarbeiterin

          alle Lehrer verfügen über ein breites Repertoire zu wechselnden sozialen Lernformen = Methodenvielfalt

          Schüler- Lehrer Feedback

Leitfrageninterview = Kollegenfeedback

          Aufstellen von Regeln für die Gruppenarbeit

          Förderung der Team-fähigkeit

          alle Fachlehrer           bei Partner- und Gruppenarbeit wird niemand ausgeschlossen
          Schilf zu sozialen Lernformen

          Lehr- und Lernberater

T: Beginn des Schuljahres 2012/13

4. Wir wollen ein faires und respektvolles Miteinander, wir können Konflikte gewaltfrei lösen. Alle an der Schule Beteiligten kennen die Methoden zur Prävention von Gewalt und Mobbing LER- Lehrer, PB- Lehrer, Deutsch- Lehrer, WAT- Lehrer, Kunst- Lehrer, Sportlehrer, Schulsozialarbeiterin           es gibt keine Formen von Gewalt, Schüler können ihre Probleme gewaltfrei lösen.

          Schüler-Feedback

Fragebogen zum sozialen Lernen

          fächerübergreifender Unterricht, Partner- und Gruppenarbeit, Rollenspiele

Zusammenarbeit mit FB soziales Lernen

= Projekttag Stufe 7

T: November
V: Schulleitung und Klassenlehrer

          regelmäßige Kommunikation zwischen Schülern, Eltern, Lehrern und der Schulsozialarbeiterin zur Einhaltung der Schulregeln
          Aufstellen von Schulregeln zur Prävention und Intervention

          gemeinsames Präventions- und Interventionskonzept

Beschluss in der  Schulkonferenz

 

3.  Wir unterstützen unsere Schüler bei der Lebensgestaltung, Berufsorientierung und Freizeit durch die Zusammenarbeit von Schülern, Eltern, Lehrern und Kooperationspartnern.

Leitziel Maßnahmen Verantwortlicher Indikatoren Evaluation
1.      Wir fördern das Selbstvertrauen und stärken die Fähigkeit zur Selbstreflektion Kl. 7
2. Hj.:
          „Komm auf Tour“ (BO und Lebensplanung)
          Erste Selbst- und Fremdeinschätzung
Klassenlehrer, Fachlehrer WAT           Stärkenfeststellung  
Kl. 8
1. Hj.:
Potenzialanalyse
2.      Hj.:
         zweite Selbst- und Fremdeinschätzung
         Formulieren von ersten Zielvorstellungen
Fachlehrer WAT, Klassenlehrer, Ausbildungsstätte der IHK in Hennickendorf           Einschätzungsbögen der IHK  
Kl. 9
w          dritte Selbst- und Fremdeinschätzung
          Zielvorstellungen konkretisieren
Fachlehrer WAT   regelmäßig (über Berufswahlpass)
2. Wir unterstützen die Schüler bei der Berufsorientierung Kl. 7
1. Hj.: Einführung des BWP bei Schülern und Eltern und Erläuterung des BO-Konzepts der Schule
Klassenlehrer, Fachlehrer WAT

          Teilnahme aller Schüler

          Berufswahlpass

 
Kl. 9/10
Konkretisierung des BO-Konzepts der Schule

T: 1. Elternversammlung

Klassenlehrer, Mitarbeiter der Agentur für Arbeit

Kl. 8
1. Hj./2. Hj.
Berufsorientierung in Hennickendorf
Klassenlehrer, Fachlehrer WAT, Ausbildungsstätte der IHK in Hennickendorf
Kl. 9
         Kennenlerntage im Praxislernbetrieb
         zweiwöchentlicher Praxislerntag im Betrieb
T: 2. Schulwoche
V: Fachlehrer WAT, Betriebe
alle Schüler haben einen Praktikumsplatz laufend durch die Fachlehrer
         Besuch BIZ-Mobil T: September / Oktober
V: Fachlehrer WAT
         Einführung in die Arbeit mit „Beruf aktuell“ Fachlehrer WAT
         Bewerbungsunterlagen erstellen Deutsch- und Englischlehrer
         Besuch der Fachmesse „vocatium Oderregion“ T: Mai
V: Fachlehrer WAT, Klassenlehrer
         14-tägiges Blockpraktikum T: am Ende des Schuljahres
V: Fachlehrer WAT, Betriebe
  Abgabe des Praktikumshefters
Kl. 9/10
         Schulsprechstunden
         Berufseinstiegs-begleitung
Fachlehrer WAT, IB Neuenhagen Vervollständigung des Berufswahlpasses  
Kl. 10
1. Hj.
         Testverfahren
         Aktualisierung der Bewerbungsunterlagen
Fachlehrer WAT  
         Hinweise zu Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen Fachlehrer WAT, Barmer GEK
         BWP aktualisieren und austeilen Fachlehrer WAT
         Besuch der Fürstenwalder Ausbildungsbörse T: Januar
3. Wir regen unsere Schüler mit Unterstützung der Kooperationspartner zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung an          Abschluss von Kooperationsverträgen mit gesellschaftlichen Partnern Schulleitung Kooperationsverträge jährlich

 

4. Wir organisieren einen stabilen und für alle nachvollziehbaren Schulalltag

Leitziel Maßnahmen Verantwortlicher Indikatoren Evaluation
1.      Wir arbeiten im Schuljahresverlauf mit einem verbindlichen Terminplan          Vorlage eines Terminplans zu Beginn des Schuljahres (einsehbar für alle) Schulleitung nach Zuarbeit aller Fachkonferenzen Einhaltung des Terminplans laufend
         2-Monatsplan alle 2 Monate
2.   Wir wollen Unterrichtsausfall möglichst vermeiden          Vertretungskonzept Schulleitung

Anteil der vertretenen Stunden (Unterrichtsausfall)

Veröffentlichung Internet

halbjährlich
3.   Wir realisieren ein attraktives Ganztagsangebot          Ganztagskonzept Kollegium, Schulträger, Kooperationspartner, Eltern

Kooperationsverträge

Teilnahme aller Schüler

halbjährlich

 

Kalender

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